Seite 1: Tunesien-Feldzug
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Der Tunesien-Feldzug war eine Reihe von Schlachten, die in Tunesien während des Afrikafeldzugs des Zweiten Weltkrieges zwischen den Streitkräften der Deutsch/Italienischen Achsenmächte und den alliierten Streitkräften, welche hauptsächlich aus US-Amerikanern, Briten und einer geringeren Anzahl "Freier Franzosen" bestanden, stattfanden. Die Schlacht begann mit Erfolgen der deutschen Kräfte, endete jedoch wegen Nachschubproblemen und der zahlenmäßigen Unterlegenheit mit deren kompletter Niederlage. Das Resultat war der Verlust von über 275.000 deutschen und italienischen Kriegsgefangenen und schloss die meisten Angehörigen des Deutschen Afrikakorps (DAK) mit ein. Sie wird häufig als die Schlacht von Tunesien bezeichnet.
- 11. November 1942 - Die deutsche Wehrmacht besetzt Südfrankreich und Tunesien
- 21. Februar 1943 - Schlacht am Kasserine-Pass
- 20. März 1943 - Marethlinie (Montgomery)
- 28. März 1943 - Gabès
- 10. April 1943 - Sfax
- 11. April 1943 - Kairouan
- 12. April 1943 - Sousse
- Am 14. April steht die Front praktisch in gerader Linie von Enfidaville bis zum Cap Serrat fest. Der letzte Ansturm ist am 19. April auf der Gesamtheit der Front gegeben. Gewaltige Kämpfe finden bei Mateur, im Medjerdatal und in Enfidaville statt.
- Am 7. Mai treffen die Alliierten gleichzeitig in Bizerte und in Tunis ein.
- Am 13. Mai sind die letzten Positionen des Widerstands reduziert und die Überreste des Afrikakorps und der italienischen Armee kapitulieren im Cap Bon.
Kriegsgräber in Tunesien
Alliierte:
- Medjez El Bab: 3.000 Gräber und Memorial für 1.959 Gefallene
- Massicault, bei Bordj El Amri, ca. 30 km von Tunis: 1.578 Gräber
- Sfax: 1.254 Gräber
- Tabarka
- Qued Zarga: 239 Gräber
- Beja: 396 Gräber
- Thibar: 99 Gräber
- Enfidaville: 1.551 Gräber
- Karthago: 2.841 Gefallene
Deutsche:
- Bordj Cedria: 8.562 Gefallene









